„Eine riskante Mission“ von Verena Rank

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„Eine riskante Mission“ von Verena Rank ist im Mai 2018 im dead soft verlag erschienen. Das Buch hat laut dem großen A 557 Seiten. Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Als Josh seine Heimatstadt London verlässt, um in einer Auffangstation für Schimpansen in Nigeria zu arbeiten, ahnt er bereits, dass dies das Abenteuer seines Lebens wird. Tierärzte, Forscher und freiwillige Helfer unternehmen alles, um die Menschenaffen vor Wilderern zu beschützen und gefangene Tiere zu befreien. Die größte Herausforderung für Josh ist jedoch die Begegnung mit dem attraktiven Tierarzt Matt, in den er sich Hals über Kopf verliebt. Und das ausgerechnet in einem Land, in dem auf Homosexualität teilweise noch die Todesstrafe steht …

Rezension:

Anfangs fand ich es ziemlich schwierig, in die Geschichte reinzukommen. Einige Sachen wurden ständig wiederholt. Das fand ich ehrlich gesagt etwas anstrengend. Jegliche Denkarbeit wurde mir abgenommen und der Text wurde dadurch ziemlich zäh. Im Laufe der Geschichte wurde es jedoch besser.

Da die ganze Geschichte aus Joshs Perspektive geschrieben wird, konnte ich mich in seine Handlungen und Emotionen hineinversetzten. Seine Liebe zu den Schimpansen fand ich herzerwärmend. Doch kaum hat er einen Blick auf den Tierarzt Matt geworfen, fand ich ihn etwas nervig. Das Hervorheben von Matts guten Eigenschaften fand ich gerade zum Anfang der Story ein bisschen zu viel. Meiner Meinung nach kann man einen Menschen nach wenigen Stunden oder Tagen zwar sexy finden, schwärmen und schmachten, aber den Charakter eines Menschen lernt man erst nach und nach kennen. Bei den Beschreibungen, die sich um Matts Charakter drehten, fragte ich mich, woher Josh das wissen kann. So lange war er zu dem Zeitpunkt nicht in Nigeria.

Matt ist ein ziemlicher Sunnyboy, der seinen Job und das Wohl der Schimpansen sehr ernst nimmt. Da seine Gedanken nicht mit uns geteilt werden, bleibt er für mich ein wenig blass. Er erzählt Josh zwar aus seinem Leben, aber emotional hat er mich nicht immer abgeholt.

Ich muss sagen, die Schimpansen haben es für mich herausgerissen. Jede einzelne Szene hat mich tief berührt. Das Schicksal der Affen hat mich aufgewühlt und bei jedem Einsatz habe ich mitgefiebert. Die Autorin hat diese Szenen einfach wundervoll beschrieben. Ich musste einige Male vor mich hin kichern oder hab vor Aufregung an meinen Fingernägeln geknabbert. Alles richtiggemacht. ;)

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