»Absinth mit dem Teufel: Klippen der Hölle« von Jona Dreyer

»Absinth mit dem Teufel: Klippen der Hölle« von Jona Dreyer ist im Oktober 2017 erschienen und der zweite Band rund um Jon Askil und David. Das Buch hat 496 Seiten und gehört ins Genre Thriller. Da die Geschichte nahtlos weitererzählt wird, sollte der erste Band unbedingt bekannt sein.

Ich schreibe diese Rezension im Rahmen der #kunterbunterbuecherwahn2019 Challenge.

Klappentext:

Den Teufel halte, wer ihn hält!

Der größte Feind des Menschen ist nicht der Teufel. Es ist er selbst.

Nachdem der Buchhändler David Rowbotham und der geheimnisvolle Jon Askil Fjallgren vorerst ihr gemeinsames Glück gefunden haben, setzen sich neue Dinge in Bewegung.

Unbeantwortete Fragen aus Jon Askils Vergangenheit lauern wie Dämonen auf die beiden. Der pragmatische David beschließt, diese unterschwellige Bedrohung endgültig zu beseitigen – eine Entscheidung mit fatalen Folgen.

Plötzlich steht alles, was sich Jon Askil und David aufgebaut haben, auf dem Spiel…

Rezension:

Hätte David gewusst, welche Folgen der Theaterbesuch in London haben würde, hätte er es sich wahrscheinlich nochmal anders überlegt.

Ich mochte es sehr, wie nach und nach die Vergangenheit von Jon Askil offengelegt wurde.

Es war wie ein Puzzle. Jede Information glich einem Puzzleteil, bis am Ende alle Teile ein großes Ganzes ergeben haben. Die Autorin hat es geschafft, aus dem geheimnisvollen und etwas Verrückten Jon Askil im Laufe der Geschichte einen greifbaren, authentischen und auch liebevollen Charakter zu machen.

David hingegen hat mich manchmal ein wenig verzweifeln lassen. Natürlich liebt er Jon Askil und will ihm eigentlich nur helfen, aber er geht mit einer manchmal erschreckenden Naivität an die Sache heran. Es passt zu seinem Charakter, keine Frage, aber er hat mich Nerven gekostet.

Den Spannungsbogen fand ich sehr gelungen. Wo anfangs nur kleine Brotkrumen an Informationen hingeworfen wurden und ich mich fragte, was das alles zu bedeuten hatte, wurde die Erzählung immer rasanter, bis sich am Ende die Ereignisse überschlagen haben. Ich konnte das Buch nur aus der Hand legen, um ein Mindestmaß an Schlaf zu bekommen.

Gerade diesen satanistischen Hintergrund fand ich sehr spannend und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Für mich klang alles logisch und hat der Story das gewisse Etwas verpasst.

Für mich eine sehr gelungene Fortsetzung. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung!

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