[TAT] Tag 2: Rezension »Feuer und Wasser« von Andrew Grey

Willkommen zum zweiten Tag meiner Aktionstage rund um Andrew Grey. Heute präsentiere ich euch meine Rezension »Feuer und Wasser«.

»Feuer und Wasser« von Andrew Grey ist der erste Band der Carlisle Cops Reihe. Das Buch ist im März 2016 im Dreamspinner Press erschienen, hat 192 Seiten und gehört in die Genres Romance und Contemporary.

Klappentext:

Officer Red Markham kennt die Schattenseiten des Lebens. Von einem Autounfall, der seinen Eltern das Leben kostete, hat er hässliche Narben davongetragen, die ihm den Umgang mit anderen Menschen schwer machen. Sein Job als Polizist auf den Straßen von Carlisle, Pennsylvania, addiert noch dazu, da sich in letzter Zeit Drogenmissbrauch mit tödlichem Ausgang häuft. Eines Nachmittags wird Red wegen eines Kindes, das bei einem Unfall fast ertrunken wäre, zum örtlichen Schwimmbad gerufen. Am Unfallort stellt er fest, dass das Kind von dem Rettungsschwimmer Terry Baumgartner gerettet wurde. Red ist nicht überrascht, als der gut aussehende Terry ihn und sein hässliches Gesicht keines Blickes würdigt.

Mit anzuhören, dass einer der Rettungskräfte ihn für oberflächlich hält, öffnet Terry die Augen. Vielleicht ist er doch nicht so nett, wie er immer gedacht hat. Seine Freundin Julie schlägt vor, dass er Menschen unterstützt, denen es nicht so gut geht, indem er Essen an ältere Leute liefert. Auf seiner Tour trifft er die offenherzige Margie, eine Frau, die sagt, was sie denkt. Es stellt sich heraus, dass sie die Tante von Officer Red Markham ist.

Reds und Terrys Welten prallen aufeinander, als Red versucht, den Ursprung der Drogenwelle zu finden und Terry vor seinem Exfreund zu beschützen, der ein Nein nicht akzeptieren kann. Zusammen finden sie vielleicht mehr, als sie erwartet hatten – wenn sie es schaffen, hinter die Fassade des anderen zu blicken.

Rezension:

Red ist Polizist mit Leib und Seele. Gezeichnet von einem schweren Unfall in seiner Jugend ist er ein eher schweigsamer und anfangs grantiger Charakter, der sein Herz jedoch auf dem rechten Fleck hat.

Terry ist Rettungsschwimmer und ohne sich dessen bewusst zu sein ziemlich oberflächlich. Nachdem ihm durch seine Freundin Jules und ein zufällig mitgehörtes Gespräch zwischen Red und anderen Rettungskräften die Augen geöffnet werden, möchte er sich ändern und bekommt Hilfe von seiner besten Freundin.

Red und Terry könnten anfangs kaum unterschiedlicher sein. Doch durch einen Vorfall kommt Terry bei Red unter. Es funkt sehr schnell zwischen ihnen, ein wenig zu schnell für meinen Geschmack, aber es bleibt trotzdem glaubwürdig. Gerade weil Terry sich in einer sehr stressigen und emotional belastenden Situation befindet, finde ich es realistisch, dass er sich schnell in seinen »Retter« verliebt.

Der Krimiplot hält die Geschichte kontinuierlich am Laufen und bringt genug Spannung rein, ohne die Romanze zwischen Terry und Red zu überdecken. Zwischendurch sind die Ermittlungsarbeiten ein wenig vorhersehbar und ein bisschen unrealistisch, da ich nicht glaube das Zivilisten bzw. Zeugen in der Realität in dieser Form mit eingebunden werden, aber das schiebe ich mal der künstlerischen Freiheit zu.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich bin gespannt wie die folgenden Bände sind. Die Carlisle Cops Reihe bekommt einen festen Platz in meinem Bücherregal und ich hoffe die fehlenden Übersetzungen folgen bald.

Frage des Tages: Lest ihr gerne Bücher mit Protagonisten in Uniform?

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Sonja

Hallo Tatty, jein. Ich lese gerne von Darstellern in Uniform, aber trotzdem muss mich der Inhalt ansprechen. Wenn der Klappentext oder die Leseprobe mir nicht gefallen, kaufe ich auch nicht, Uniform hin oder her. LG Sonja

Dominique Vasilakis

Hallo Tatty, ich mag die Bücher über Männer in Uniform deshalb sehr gerne, weil Polizisten, Soldaten, Feuerwehrmänner… normalerweise in einem sehr testosteronbefeuerten Umfeld spielen und dort Homophobie, wenn man den Autoren glauben darf, eine größere Rolle spielt. Dieses Konfliktpotential gefällt mir besonders gut. LG, Dominique