„Sternenbrand 1: Blind“ von Annette Juretzki

Was lange währt wird endlich gut oder wie war das? XD Ich muss gestehen, dass ich ein kleines bisschen in Verzug geraten bin mit der Rezension, aber das Leben hat seine eigenen Regeln

Annette Juretzki hat mir für eine Leserunde ein Exemplar als E-Book von „Sternenbrand 1: Blind“ überlassen. Vielen Dank dafür

Das Taschenbuch hat 494 Seiten hat. Das Buch ist am 01. Juli 2017 im Traumtänzer-Verlag erschienen und der erste von zwei Bänden von Sternenbrand.

Inhalt:
Xenen führt ein ruhiges Leben in seiner kleinen Gemeinschaft, als Söldner auf seinem Planeten landen und sein Leben gehörig durcheinanderbringen. Der Anführer der Söldner Jonas Brand ist so charmant wie knallhart bei der Verfolgung seiner Ziele. Die Verhandlungen scheitern und Xenen landet verletzt auf dem Raumschiff der Söldner. Schnell erkennt Xenen was ihm das Raumschiff für Möglichkeiten bietet. Doch Gefahren scheinen an jeder Ecke zu lauern. Selbst Zeyn, der als sein Aufpasser abgestellt wird, kann ihn nicht beschützten. Und dann trachtet auch noch ein Attentäter nach seinem Leben. Welche Geheimnisse ranken sich um ihn und seinen Heimatplaneten?

Rezension:
Nachdem ich die Namen und Ränge der einzelnen Charaktere auf die Reihe bekommen und mich gedanklich auf die verschiedenen Lebensformen eingestellt hatte, konnte ich richtig mit der Story mitgehen.

Bisher habe ich noch nicht so viel Sci-Fi gelesen, deswegen musste ich mich wirklich etwas in die anderen Lebensformen hineindenken, aber Annette hat so eine vielfältige Galaxie erschaffen, dass es Spaß macht die anderen Arten zu entdecken und sie sich vorzustellen.

Jedoch gibt es auch in einer vielfältigen Galaxie Probleme. Die Xenophobie die zwischen den Crewmitgliedern herrscht vereinfacht die Situation nicht. Annette hat es geschafft ein leider immer noch aktuelles Thema aufzugreifen und verdammt realistisch wiederzugeben.

Die Charaktere sind gerade durch ihre Schwächen und Fehler sehr authentisch. Die Entwicklung der Charaktere ist langsam aber gerade dadurch nachvollziehbar. Xenen, Jonas und Zeyn könnten unterschiedlicher nicht sein, doch gerade das macht die Dynamik zwischen den dreien zu spannend.

Sehr klasse fand ich, dass Annette sich wirklich Gedanken zu den verschiedenen Welten und den Lebensformen gemacht hat. Sie hat sich nicht einfach schon bekannten Klischees bedient, sondern etwas ganz eigenes erschaffen.

Annette hat einen, wenn auch etwas nebensächlichen, Denkanstoß über das Ausleben der Sexualität in diesem Universum gegeben. Danke für das Kopfkino.

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