„Nie wieder Whisky: Highland Games mit Hindernissen – Lauwarme Schottenromanze“ von Jona Dreyer

„Nie wieder Whisky: Highland Games mit Hindernissen – Lauwarme Schottenromanze“ von Jona Dreyer ist im April 2018 erschienen und hat 248 Taschenbuchseiten. „Nie wieder Whiskey“ spielt zwar im gleichen Universum wie „Will hier jemand Haggis? Lauwarme Schottenromanze“ aber kann völlig unabhängig davon gelesen werden.

Klappentext:

»Frag doch mal Callum. Der kann dir bestimmt helfen.«

Mein genialer Plan:

Den Highlander meiner rosarot karierten Träume beeindrucken.

Die Realität:

Ich stehe unten ohne auf einer Wiese und singe »Scotland the Brave«, während mein Feinrippschlüpfer an einem Fahnenmast hängt und sich verzweifelt gegen den schottischen Wind zur Wehr setzt.

Was hat das mit den Highland Games, dem Ehemann der Queen, Rosamunde Pilcher und einem Taxifahrer zu tun? Und wie konnte das alles überhaupt passieren?

Nun ja. Ich habe Callum MacTavish gefragt …

Enthält folgende Dinge: popcornfressende Highlandschafe, Handicaps, brennende Willies, grantige Taxifahrer, den Prinzgemahl der Queen, Rosamunde Pilcher, fliegende Augen, Pannensex, regenbogenfarbene Kilts, Nessie, Haggis auf Beinen, geizige Schotten, Eddie the Eagle, eine Menge Anti-Helden, Uraltwitze und einen winzigen Cameo-Auftritt von se one änd only Dschörmäns. Ach ja, und Schmuddelkram.

Kann unter Umständen Diabetes und Bauchmuskelkater auslösen. Kein Reiseführer.

Rezension:

Der Klappentext sagt eigentlich alles. Man bekommt was versprochen wird und noch ein kleines bisschen mehr. ;)

Ian ist ein kleiner Tollpatsch der seinesgleichen sucht, aber so liebenswert und tapsig, dass ich ihn eigentlich die ganze Zeit über knuddeln wollte. Dazu ist er freundlich und hat ein wirklich gutes Herz. <3

Im Gegensatz dazu ist Callum etwas grantig und brummig und eher ein Eigenbrötler, doch unter der harten Schale lauern so einige Überraschungen.

Jona hat es wieder geschafft eine sehr kurzweilige Geschichte mit grandiosem Humor zu kreieren. Zwischendurch klingen ein paar ernste Töne durch die der Geschichte an den passenden Stellen mehr Tiefe geben und mein Lesevergnügen dadurch noch steigerte.

„Whiskey“ hat im Gegensatz zu „Haggis“ zwar keinen öffentlichen Lachkrampf bei mir ausgelöst, aber punktet dafür mit dem sich langsam aufbauenden, und für mich regelrecht fühlbaren, Knistern zwischen den Protagonisten.

Wer „Haggis“ mochte, wird mit „Whiskey“ auf keinen Fall etwas falsch machen. ;)

Für mich ist „Whiskey“ definitiv wieder ein Highlight. <3 Ich hätte nichts dagegen, wenn die Autorin mit den Schotten in Serien geht. ;)

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

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