„Ihn oder Keinen“ von Skylar M. Cates

„Ihn oder Keinen“ von Skylar M. Cates ist im Juni 2018 im Dreamspinner Press erschienen. Das Buch hat 212 Seiten und ist ein Spinn-off zum Buch „Der Kerl aus Glamour“. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Aaron Weiss weiß, wie man entflieht. Vor Jahren war er vor einer unglücklichen Liebe geflohen und impulsiv der Armee beigetreten. Nun ist er aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, seinen Abschied zu nehmen und sein Leben zu Hause neu zu ordnen, erweist sich als echte Herausforderung.

Jesse Ross weiß, wie man sich versteckt. Er ist sich bewusst, dass er ein Sonderling und Außenseiter in seiner Familie ist. Außerdem weiß er, dass seine geheime Liebe seit Kindertagen, Aaron, nur seinen gut aussehenden älteren Bruder will. Und doch kann Jesse seine intensiven Gefühle für Aaron nie gänzlich aufgeben. Über die Jahre war Jesse ihm ein treuer Brieffreund. Trotzdem ist er bis ins Mark erschüttert, als er Aaron auf seiner Türschwelle vorfindet.

Als lange begrabene Geheimnisse aus der Vergangenheit in den Mittelpunkt rücken, fühlen sich die beiden unwiderstehlich zueinander hingezogen. Aber es ist ihre Zukunft, die sie dazu zwingen könnte, alles zu riskieren.

Rezension:

Nachdem mir „Der Kerl aus Glamour“ schon gut gefallen hat, bin ich nicht an dem hier vorbeigekommen und wurde nicht enttäuscht.

Zwei Punkte haben mich dabei besonders begeistert. Zum einen Jesse im Gesamtpaket. Seine eigenbrötlerische Art und Weise, die nach und nach super erklärt wird, und sein vielschichtiger Charakter haben mich sofort in den Bann gezogen. Seine Leidenschaft für seine Kunst war das Tüpfelchen auf dem „I“.

Der andere Punkt war der Blick in die Vergangenheit in Briefform. Ich liebe Briefe in Büchern, da ich so das Gefühl bekomme, direkt in die Gedankenwelt der Charaktere zu schauen. <3

Aaron ist anfangs ein wenig verloren und oberflächlich, macht eine schöne Wandlung durch und ist einfach nur Zucker, wenn auch ein wenig anstrengend. Zumindest für mich.

Für mich hätte es etwas weniger Sex sein können. Klar, frisch verliebt und so, aber ich hätte es schön gefunden, den Fokus noch ein wenig mehr auf das Miteinander außerhalb des Bettes zu legen.

Da ich das Original nicht kenne und, auch wenn ich es lesen würde, nicht verstehe, kann ich nicht sagen, inwieweit die Übersetzung gelungen ist, aber bei z. B. „GroßDad“ bin ich mir nicht sicher, ob man das wirklich so schreiben kann. Aber das ist nur eine klitzekleine Anmerkung und hat mich nicht weiter gestört.

Und wer Pierce und Anthony aus „Der Kerl aus Glamour“ mag, wird nicht enttäuscht. Die beiden bekommen einen kleinen Auftritt.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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