„Als gäbe es kein Morgen“ von Alex Kidwell

„Als gäbe es kein Morgen“ von Alex Kidwell ist im Mai 2018 erschienen, hat 234 Seiten und ist laut Verlagsangaben dem Genre Alltag zugeordnet. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Als Quinn O’Malley seinen Lebensgefährten Aaron an den Krebs verliert, zieht er sich vollkommen von der Welt zurück. Das Schicksal raubt ihm nicht nur seine große Liebe, sondern auch jede Inspiration für seinen Job als Comiczeichner. Unfähig, Aaron gehen zu lassen, vergräbt Quinn sich in seiner Trauer, bis ein Blind Date mit dem lebenslustigen Eventmanager Brady ihn unvermutet wieder in die Realität holt – eine Realität ohne Aaron, aber mit starken Gefühlen, die er für Brady entwickelt. Doch kann Quinn akzeptieren, dass das Schicksal ihm nicht nur alles entreißen, sondern auch eine neue Zukunft schenken kann?

Rezension:

Quinn hat nach dem Tod seines Partners sehr zu kämpfen. Sein Leben läuft auf Sparflamme. Doch ein Blind Date, welches seine beste Freundin initiiert hat, soll die Wendung bringen. Doch anfangs ist er von dem Date überhaupt nicht begeistert und lässt sich eher widerwillig darauf ein.

Brady ist ein sehr einfühlsamer, geduldiger und lebensfroher Charakter und bringt neues Licht in Quinns Leben. Er ist hartnäckig aber nicht aufdringlich und schafft es auf diese Weise, langsam aber sicher, Quinn Mut zu machen und ihn für sich einzunehmen.

Die Geschichte rund um Quinn und Brady ist mir sehr nahe gegangen. In fast jedem Kapitel habe ich einige Tränchen vergossen. Da die ganze Geschichte aus Quinns Sicht geschrieben ist, hatte ich das Gefühl ihm wirklich nah zu sein und ihn wirklich zu verstehen. Jeden Schritt nach vorn oder nach hinten konnte ich nachvollziehen.

Zwischendurch fand ich die Ausdrucksweise zwar etwas zu poetisch, aber da Quinn Künstler ist und die Stimmung des Buches dadurch eher noch verstärkt wird, ist das nur eine Kleinigkeit. Abgesehen von den Pausen in denen ich ein Taschentuch brauchte oder meine Tränchen weggeblinzelt habe, ließ sich das Buch wirklich flüssig lesen.

Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!

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