„Jackass Flats“ (Prärie Cowboys 1) von Julia Talbot

„Jackass Flats“ von Julia Talbot ist im April 2018 auf Deutsch im Dreamspinner Press erschienen. Das Buch ist der erste Band der Prärie Cowboys- Reihe und hat 119 Seiten.

Klappentext:

Können ein reisender Soldat und ein in seinen Gewohnheiten festgefahrener Cowboy eine funktionierende Beziehung miteinander führen?

Tate fühlt sich, als wäre die beste Zeit seines Lebens einfach an ihm vorbeigerauscht, weshalb der Cowboy mittleren Alters nachts die Bars unsicher macht. Als er jedoch Dave kennenlernt, einen jungen Soldaten des nahen Army Stützpunkts, glaubt Tate, dass alles besser werden kann. Er und Dave haben einen holprigen Start, doch bald findet Tate heraus, dass er und der Junge genug gemeinsam haben, um die Sache interessant zu machen.

Dave hat nicht viel für die „Frage-nichts-sage-nichts-Theorie“ übrig, die im Militär vorherrscht, und er bemüht sich auch nicht, die Beziehung mit Tate vor seinen Freunden zu verbergen. Als er realisiert, dass er vorsichtiger hätte sein sollen, ist es vielleicht schon zu spät. Doch Dave ist gewillt, um Tate zu kämpfen, auch wenn das bedeutet, sich mit dem Militär anzulegen.

Rezension:

Die erste Begegnung zwischen Dave und Tate fand ich ziemlich süß und auch ein bisschen charmant. Leider ließ die Story danach ziemlich zu wünschen übrig.

Tate, im Buch von Dave auf maximal 35 geschätzt, reitet immer wieder darauf rum, dass er ein alter Mann sei. Sein wahres Alter wird im Buch leider nicht erwähnt. Für mich ist diese ständige Erwähnung des Alters ziemlich überzogen und irgendwann leider auch ziemlich nervig.

Der Konflikt mit der Army ist leider auch nicht sehr spannend. Dieses ganze „Don´t ask, don´t tell“ hätte einen großartigen und spannenden Konflikt bieten können. Leider erzählt Dave nur bruchstückhaft von den Streitigkeiten und Anhörungen auf dem Stützpunkt. Dadurch fühlte ich mich ein wenig abgehängt. Ich konnte der Story emotional einfach nichts abgewinnen. Die Dialoge wirkten auf mich hölzern, steif und unausgegoren.

Schade, da der Klappentext für mich wirklich interessant klang, aber dem Buch kann ich leider keine Leseempfehlung geben. :/

Vielen Dank an den Dreamspinner Verlag für das Rezensionsexemplar.

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