„Die Spürnasen“ von TA Moore

„Die Spürnasen“ von TA Moore ist im April 2018 im Dreamspinner Press erschienen. Laut Verlagsangaben hat das Buch 216 Seiten und ist dem Genre Mystery/Suspense zugeordnet. Ich danke für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Cloister Witte hat eine dunkle Vergangenheit und einen niedlichen Hund. Über den Hund redet er immer gern, doch seine von einem verschwundenen Bruder, einem nichtsnutzigen Vater und einem kriminellen Stiefvater überschattete Kindheit lässt er lieber in Montana. Heute gehört er zur Hundestaffel des San Diego Sheriff’s Department und entrichtet seinen Tribut an die Geister seiner Vergangenheit, indem er tut, was niemand für seinen Bruder tun konnte: Er findet die Vermissten und bringt sie heim.

Er besitzt ein Talent dafür, schwierige Fälle zu lösen. Der Hund erst recht.

Diesmal handelt es sich bei der vermissten Person um einen zehnjährigen Jungen, der mitten in der Nacht in den Wald ging und nicht zurückkehrte. Mit der feindselig angehauchten Hilfe des ablenkend gut aussehenden FBI-Agenten Javi Merlo findet er schnell heraus, dass Drew Hartley nicht einfach fortlief. Er wurde entführt und die Spuren deuten darauf hin, dass er nicht das erste Opfer ist. Als die Suche voranschreitet, werden alte Bitterkeit und Tragödien der Vergangenheit ans Licht gezerrt. Gleichzeitig scheint es mit jedem neuen Hinweis weniger wahrscheinlich, dass Drew lebend gefunden werden kann.

Rezension:

Ich kann ehrlich sagen, dass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.

Der Krimiplot ist sehr gut erzählt und zieht sich erfreulicher Weise als roter Faden durch das komplette Buch. Für mich war bis zuletzt nicht ersichtlich wer denn nun der Täter war und ich habe mit großer Spannung verfolgt wie Cloister Witte und Javi Merlo das Rennen gegen die Zeit bestreiten. Meine Fingernägel mussten ziemlich leiden. ;-)

Gespickt war das Ganze mit einer zuckersüßen, intelligenten Hündin und kleinen, aber feinen Szenen zwischen Cloister und Javi.

Die „Romanze“ zwischen Cloister und Javi ist eher subtil gehalten. Darüber bin ich ehrlich gesagt wirklich froh gewesen, denn keiner der beiden ist ein Mann vieler Worte. Das Gefühlsleben der beiden wird, wenn überhaupt, nur in den jeweiligen Gedanken angedeutet. Da haben sich wirklich zwei maulfaule Kerle gesucht und gefunden. Denn wer hat schon Zeit für große Gefühlsduseleien, wenn ein kleiner Junge vermisst wird und jede Sekunde zählt?

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!

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