„Espoir heißt Hoffnung“ von Elisa Schwarz

„Espoir heißt Hoffnung“ von Elisa Schwarz ist im November 2018 erschienen. Das Buch hat laut Aussage der Autorin circa 107.000 Wörter und passt ins Genre Contemporary und Romanze.

Klappentext:

Als Realist handelt Severin von Hohenkamp stets zukunftsorientiert und wirtschaftlich ausgerichtet, um sein Erbe, den Stahlkonzern Hohenkamp AG, erfolgreich weiterzuführen. Privat lebt er zurückgezogen und verfolgt keinerlei Träume. Sie sind ohnehin nicht umsetzbar, auch nicht mit Geld.

Bis ihm Enno von Dewitz begegnet und dieser sein Herz berührt, einen Wunsch in ihm erwachen lässt, für den es sich erstmals zu kämpfen lohnt. Doch mit seiner gleichsam direkten wie abweisenden Art stellt Enno Severins Ansichten infrage.

Ideale wiegen schwer. Enttäuschungen schmecken bitter. Und wie soll eine gemeinsame Zukunft aussehen, wenn zwischen zwei Leben schier unüberwindbare Gräben liegen?

Rezension:

Severin von Hohenkamp ist nicht der typische Millionär. Er trägt die Verantwortung für seine Firma und ist dabei auf dem Boden geblieben. So gut es halt als Millionär geht. Er war mir sofort sympathisch. <3

Mit Enno von Dewitz hatte ich anfangs meine Probleme. Seine zugeknöpfte, abweisende und irgendwie, in seinem Verhalten, auch sprunghafte Art die ich nicht nachvollziehen konnte, hat mich schon ziemlich genervt. Doch mit dem Fortschreiten der Geschichte konnte ich seine Beweggründe sehr viel besser verstehen und er sammelte bei mir fleißig Sympathiepunkte.

Mit Severin und Enno hat die Autorin für mich ziemlich authentische Charaktere erschaffen, die lernen müssen, Kompromisse einzugehen und das es Liebe alleine nicht schafft alle Probleme aus dem Weg zu räumen.

Es gibt eine Szene die mich emotional ziemlich bewegt hat. Als kleines Erkennungsmerkmal lasse ich euch einen kleinen Hinweis da. Severin fährt in dieser Szene mit dem Fahrrad zu Enno. Nach dieser Szene wusste ich wirklich nicht mehr in welche Richtung die Geschichte sich wenden wird. Das hat mir wirklich gut gefallen, da die Spannung so für mich erhalten blieb und ich das Buch vor Neugierde wie es ausgeht, kaum aus der Hand legen konnte.

Das Thema Umweltschutz spielt in dem Buch eine große Rolle. Die Autorin hat es geschafft dieses schwierige Thema mit dem nötigen Ernst, jedoch ohne Infodumping und Langatmigkeit in die Geschichte einfließen zu lassen.

Ein Plus- wie ein Minuspunkt gleichermaßen war Nathan, der beste Freund von Severin. Ein toller Nebencharakter, die definitiv seinen Raum in der Geschichte ausfüllt, doch ich hätte mir ein bisschen mehr zu ihm gewünscht. Gerade weil er so ein einnehmender Charakter ist. Ich hoffe sehr, dass Nathan auch noch dazu kommt seine Geschichte zu erzählen.

Auch wenn mir der letzte Funke zu einer Fünf-Sterne-Bewertung gefehlt hat, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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