»Der Prinz der drei Heere: Aneiryn« von Jona Dreyer

»Der Prinz der drei Heere: Aneiryn« ist der erste Band der Inselreich-Saga von Jona Dreyer. Das Buch ist im April 2016 erschienen, hat 656 Seiten und gehört ins Genre Fantasy. Grundsätzlich kann jedes Buch der Inselreich-Saga unabhängig gelesen werden, doch für mich persönlich ist die Reihenfolge der Veröffentlichung die Beste. :-)

Klappentext:

»Ach, und eins noch. Hört mir gut zu, denn das ist wichtig: Ihr dürft Fürst Riaghán niemals in die Augen sehen.«

In einer mittelalterlich anmutenden Welt muss Aneiryn, der junge Kronprinz von Caorgan, gegen die Gepflogenheiten seines Landes den berüchtigten Fürsten des benachbarten Inselreiches heiraten: Riaghán von Tharog, genannt »Drachenauge«.

Nur widerwillig beugt der junge Prinz sich dem Wunsch seiner Eltern, die sich mit dem Bündnis dem übermächtigen Großkönig Halvor entgegenstellen wollen. Aber schon bald muss er feststellen, dass er Gefallen an seiner neuen Heimat und den etwas raubeinigen Bewohnern findet – auch an seinem Ehemann, der anders zu sein scheint, als er zunächst dachte.

Doch in Tharog gerät Aneiryn in einen Strudel aus Krieg, Intrigen und finsteren Geheimnissen der Vergangenheit, die nicht nur seinen Mann Riaghán umgeben. Bald weiß er nicht mehr, wem er vertrauen kann und wer unter seiner Maske ein Monster verbirgt.

Wird der Weg des jungen Prinzen ihn zur Wahrheit führen? Oder bleibt er für immer nichts als eine Spielfigur auf dem Schachbrett der Macht?

Rezension:

Aneiryn, ein junger Kronprinz, wird für eine Allianz an Fürst Riaghán verheiratet. So simpel der Grundgedanke der Story auch klingen mag, die Autorin hat eine wundervolle und komplexe Story erschaffen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite eingefangen hat.

Aneiryn ist jung und handelt auch so. Teilweise etwas überzogen, er ist zickig und aufmüpfig, doch er wächst langsam in seine Rolle in Tharog hinein. Ich mochte es sehr, seine Entwicklung zu sehen. Wie er von einem bockigen Kind, welches sich ungerecht behandelt fühlt zu dem starken, loyalen Prinzen der drei Heere wird.

Riaghán hat einige Jährchen mehr auf dem Buckel und ist in einigen Handlungs- und Sichtweisen verständlicher Weise ziemlich festgefahren. In einigen Punkten ist Riaghán erschreckend blauäugig, dafür das er der Herrscher des Landes ist und mit dem Großkönig im Clinch liegt. Zudem ist er anfangs ziemlich hart zu Aneiryn was ihm einige Sympathiepunkte bei mir gekostet hat, auch wenn sein Verhalten authentisch und später auch nachvollziehbar ist.

Rheon und Halvor sind definitiv meine Lieblinge unter den Nebencharakteren. Sie machen die Geschichte auch außerhalb von Aneiryns und Riagháns direkten Blickwinkel lebendiger und spannender. Ich bin verdammt glücklich, dass die beiden ihre eigene Geschichte bekommen haben. ;-)

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, doch zwischendurch hatte ich Probleme die Zeit, die vergangen ist, richtig einzuschätzen. Das mag vielleicht ein wenig mäkelig von mir sein, aber ich habe irgendwie so einen Tick mit der Zeit. Ich muss immer ein gutes Gefühl dafür entwickeln können.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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