„Das andere Ende der Brücke“ von Elisa Schwarz

„Das andere Ende der Brücke“ von Elisa Schwarz ist im Oktober 2016 im dead soft verlag erschienen. Als Taschenbuch hat es laut dem großen A 568 Seiten.

Inhalt:

Nach dem Unfalltod seines Mannes gerät Patrick in eine graue Emotionslosigkeit. Nicht nur sein Beruf als Fotograf ist gefährdet, in dem er die Welt in aller Farbenpracht durch seine Linse gesehen hat, sondern auch in seinem normalen Leben hat er jede Hoffnung verloren. Erst durch die Begegnung mit einem alten Bekannten und eine dramatische Nacht mit ihren Folgen verändert sich sein Leben schlagartig.

Rezension:

Die Geschichte um Patrick und seine Trauerbewältigung hat mich ein paar Tränchen gekostet. Die Hoffnungslosigkeit und das „Grau“ hat Elisa sehr gut beschrieben. Ich hatte oft das Bedürfnis Patrick helfen zu wollen und ihn einfach in den Arm zu nehmen.

Die Beschreibung der Trauerbewältigung sind für mich sehr gut erzählt. Ich persönlich habe mit solchen Situationen glücklicherweise keine Erfahrungen, aber ich kann mir vorstellen, dass gerade die Therapie so angegangen wird.

Positiv möchte ich noch hinzufügen, dass das Buch von einem längeren Zeitraum erzählt. Es ist nichts überstürzt oder für mich völlig unrealistisch. Patrick wird die Zeit gegeben zu heilen und die Unterstützung die er von Freunden und Familie bekommt ist herzerwärmend.

Elisa hat den Charakteren ein unglaubliches Einfühlungsvermögen mitgegeben. Da wünschte ich mir glatt, dass ich auch solche Menschen an meiner Seite habe, wenn es hart auf hart kommt.

„Das andere Ende der Brücke“ ist ein Buch das mich emotional sehr bewegt hat.

Nehmt euch jedoch Zeit für das Buch. Das liest sich nicht einfach mal so.

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